Vetmeduni Vienna neuer Gesellschafter des NÖ Technologie-Inkubators accent

(15.05.2020) Landesrat Danninger: Durch diese Zusammenarbeit sollen Technologien und Innovationen noch stärker in die Gesellschaft und Wirtschaft eingebettet werden

Um ihre Spin-off Aktivitäten weiter zu stärken, hat sich die Veterinärmedizinische Universität Wien am Technologie-Inkubator des Landes Niederösterreich – accent – beteiligt. Die Zusammenarbeit und die gemeinsamen Aktivitäten bestehen bereits seit einigen Jahren.

Als accent-Gesellschafter kann die Vetmeduni Vienna nun auf das Netzwerk und das Unternehmensgründungsservice des Inkubators zugreifen.


v.l.n.r.: LR Jochen Danninger, Doris Agneter (tecnet equity), Michael Moll (accent) und Otto Doblhoff-Dier (Vetmeduni Vienna)

WissenschafterInnen der Veterinärmedizinischen Universität Wien bringen laufend zahlreiche Technologien und Innovationen hervor, die einen hohen Mehrwert für Tier und Mensch haben.

„Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Vetmeduni Vienna und dem Inkubator accent sollen diese Technologien und Innovationen noch stärker in die Gesellschaft und Wirtschaft eingebettet werden“, betont Technologielandesrat Jochen Danninger. „accent ist der Tough-tech-Inkubator des Landes Niederösterreich und unterstützt zahlreiche wissenschaftliche Projekte als Startups beim Markteintritt“.

„Die Partnerschaft mit dem Inkubator accent ist ein wesentlicher Schritt, um unseren Technologietransfer zu fördern“, so Otto Doblhoff-Dier, Vizerektor für Forschung und internationale Beziehungen der Vetmeduni Vienna.

Bereits 2018 rief die Veterinärmedizinische Universität Wien die Initiative „Entrepreneurial Vetmed“ zur Stärkung unternehmerischer Fähigkeiten bei MitarbeiterInnen und Studierenden ins Leben. accent unterstützte dabei beispielsweise die VetIdeas-Poster-Challenge 2018, bei der Forschende und Forschungsteams ihre Ideen und Konzepte präsentierten, die als Produkte künftiges Potenzial zeigen.

Durch die Zusammenarbeit mit accent profitiert die Vetmeduni Vienna von der umfassenden Expertise des Inkubators: Die Benefits reichen von der Bewertung der einzelnen wissenschaftlichen Technologien über Beratung und Coaching potentieller GründerInnen aus dem Bereich der Veterinär-und Biomedizin bis hin zur Beratung bezüglich eventueller Hürden bei der Markteinführung der Produkte.

„Das accent leistet auch Hilfestellung bei der Einschätzung des „Readiness-levels“ – also dem Entwicklungsstand – potenzieller Start-ups. Dadurch soll der Aufbau von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zwischen Startups und der Veterinärmedizinischen Universität Wien gelingen“, erklärt Michael Moll, Geschäftsführer des accent Inkubators.

„Umgekehrt steht accent das Netzwerk der Veterinärmedizinischen Universität Wien und deren Erkenntnisse aus Bereichen der Veterinär- und Biomedizin zur Verfügung“.

Weiteres Potenzial für die Zusammenarbeit ortet man in der Partnerschaft mit niederösterreichischen Fachhochschulen. Wissenschaftliches Know-how sowie Technologien aus der Veterinärmedizin sollen mit Startup-Ideen von FH-Studierenden in Einklang gebracht und schließlich bestmöglich in Spin-offs umgesetzt werden.

Die dafür notwendigen Formate wurden bereits entwickelt und sollen in den nächsten Monaten umgesetzt werden.


Weitere Meldungen

Blaumeisen; Bildquelle: Andreas Nord/Lund University

Tierwelt ungenügend vorbereitet auf Extremtemperaturen

Eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Vetmeduni Vienna hat untersucht, ob sich durch frühe klimatische Herausforderungen später im Leben Vorteile ergeben oder nicht
Weiterlesen

Tierpflegeschule an der Veterinärmedizinischen Universität Wien

Jobangebote: LehrerInnen für die Tierpflegeschule

An der Tierpflegeschule an der Veterinärmedizinischen Universität Wien sind ab dem Schuljahr 2020/21 vakante LehrerInnen Positionen für die Unterrichtsfächer Allgemeine Krankheitslehre, Spezielle Krankheitslehre, Anatomie und Physiologie neu zu besetzen
Weiterlesen

Allobates femoralis Männchen rufen lautstark um den Besitz ihres Territoriums anzuzeigen; Bildquelle: Elena Haeler

Revierverteidigung bei Pfeilgiftfröschen: Erfahrung zahlt sich aus

Erfahrung macht den Unterschied – das ist das wesentliche Ergebnis einer soeben veröffentlichten, von der Vetmeduni Vienna geleiteten Studie zum Verteidigungsverhalten von Pfeilgiftfröschen
Weiterlesen

PeptAIDes

Vetmeduni Vienna etabliert Forschungsplattform „PeptAIDes“

Der Wissenschaftsfonds FWF bewilligt einmal mehr vielversprechende Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 8,6 Millionen Euro
Weiterlesen

Johannes Schmöllerl; Bildquelle: Vetmeduni Vienna

Neue Therapie bei aggressivem Blutkrebs mit schlechter Prognose

Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine aggressive Form von Blutkrebs, die Kinder und Erwachsene betrifft. In Fällen mit besonders schlechter Prognose wird dieser Krebs durch onkogene Fusionsproteine ausgelöst, an deren Bildung das Gen Nucleoporin 98 (NUP98) beteiligt ist
Weiterlesen

Henry Maske ziert das Cover der neuesten "Hunderunden.PRINT"

Henry Maske ziert das Cover der neuesten “Hunderunden.PRINT”

Das Schwerpunktthema der atuellen Ausgabe HR#8 lautet “Multimodales Schmerzmanagement”
Weiterlesen

Enten; Bildquelle: Thomas Schilling

Sexuelle Konflikte bei Enten – ein evolutionäres Wettrüsten

Bisher galt bei Enten (Anatidae) die Annahme „Großer Penis, Zwangskopulation, große Eier“. Eine aktuelle Studie unter Leitung des Konrad-Lorenz-Instituts für Vergleichende Verhaltensforschung an der Veterinärmedizinischen Universität Wien konnte diese Hypothese nun widerlegen
Weiterlesen

Hausmaus (Mus musculus musculus); Bildquelle: Bettina Wernisch/Vetmeduni Vienna

Schöne Stimmen machen Mäuse sexy

Die Männchen vieler Arten verwenden Balzrufe, um potenzielle Partner anzuziehen – auch Hausmäuse
Weiterlesen


Wissenschaft


Universitäten


Neuerscheinungen