Massnahmen gegen Vogelgrippe teilweise aufgehoben

(26.12.2021) Nach Auftreten des hochansteckenden Virus der Aviären Influenza in Hüntwangen ZH hatten das BLV und die Kantone am 27. November Schutzmassnahmen ergriffen.

Die strengsten Auflagen in den Gemeinden rund um den Seuchenbetrieb werden nun aufgehoben.

Schweiz Die Einschränkungen entlang der grossen Gewässer in der Schweiz bleiben aber bis mindestens Ende Januar 2022 bestehen. Für eine Übertragbarkeit des Virus auf den Menschen gibt es keine Hinweise.

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV hebt in Absprache mit den kantonalen Behörden die strengsten Massnahmen per 27. Dezember 2021, 00:00 Uhr, auf.

Der Transport von Eiern oder Geflügel ist wieder ohne Vorbehalt möglich. Die Einschränkungen galten rund zehn Kilometer um den Seuchenbetrieb. Sie betrafen Gemeinden im Kanton Zürich, Aargau und Schaffhausen.

Die schnelle Reaktion und die ergriffenen Schutzmassnahmen haben sich bewährt: Die Seuche hat sich rund um den betroffenen Geflügelbetrieb nicht ausgebreitet.

Weiterhin geltende Massnahmen zum Schutz des Hausgeflügels

In den umliegenden Ländern breitet sich die Vogelgrippe weiter aus. Migrierende Wildvögel können sie jederzeit wieder in die Schweiz einschleppen.

Aus diesem Grund bleiben die zusätzlichen vorbeugende Massnahmen bestehen. Sie gelten für die Uferstreifen im Abstand von einem bzw. drei Kilometern entlang der grossen Gewässer des Mittellandes.

In diesen sogenannte Kontroll- und Beobachtungsgebieten dürfen Hühner, Gänse oder anderes Hausgeflügel nur noch unter Auflagen ins Freie. Damit wird der Kontakt mit Wildvögeln und damit die Übertragung der Seuche vermieden. Gänse oder Laufvögel sind zudem von Hühnern getrennt zu halten.

Diese Massnahmen gelten mindestens bis Ende Januar. Direktzahlungen für «besonders tierfreundliche Haltung» werden weiterhin ausbezahlt.


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